Skizzenbuch 2019

Aber… die Verkäuferin wusste gar nicht, was sie da hat („Ach, wasserfeste Tinte?“).Der Preppy ist mein Lieblingsfüller. Mit schwarzer wasserfester Tinte und sehr feiner Feder zeichnet er … immer! Ohne Aussetzer! Wie fand ich ihn? Über Instagram fand ich einen Sketcher, der Häuser zeichnet, fragte auf Englisch an, womit dasweiter lesen und schauen …

Ich werde ein paar Tage in Hamburg zeichnen… aber was soll der Hinweis auf die Zahnbürste…? Lang ist’s her… über eine Zahnbürste u.a. habe ich in meiner Abschlussarbeit an der Hochschule der Künste in Berlin, Abschlussmappe Kunst, gearbeitet, vor so fast 30 Jahren….  aber da sah mein Zimmer auch nochweiter lesen und schauen …

Reduktion auf die Linie. Ein Schnappschuss während einer Führung im ehemaligen Flughafen Tempelhof als lineare Grafik ausgeführt. Mit dem Leuchtpult übertragen, mit dem Preppy-Füller gezeichnet. Gerade so Umrandungen der Figuren waren ersichtlich – aber wie viel Binnendétails will ich haben? Schatten – nein, das war klar. Falten, eigentlich nein, nurweiter lesen und schauen …

Zunächst eine Empfehlung: der „Süßkramdealer“ bei mir im Kiez in der Varziner Straße! Das Bild ist eine Kombination… Schriftzug digital kopiert und eingefügt, Zeichnung vom eigenen Foto am Leuchttisch kopiert mit dem „Preppy“ (sehr feiner Füller mit wasserfester Tinte aus Japan), weggelassen, hinzugefügt, vereinfacht, reduziert vor allem auf die Linie.weiter lesen und schauen …

Den Brushpen habe ich immer dabei. Das ist ein Pinsel mit Wassertank für unterwegs. Einerseits kann man damit natürlich im Malkasten arbeiten, wasservermalbare Farbstifte vermalen – am besten gefällt mir im Moment aber das Vermalen von Füller- oder Calligrafie-Zeichnungen. Die Tinte ist wasserlöslich. Zunächst zeichnet man mit Füller oder Calligrafie-Füller.weiter lesen und schauen …

…oder „quick und dirty“, wie man so sagt, ohne lange zu denken… Bei einem Besuch im Konzerthaus mit der Klasse gab es nicht nur beeindruckende Musik zu hören,  Musiker/innen bei der Arbeit zu beobachten und einen schönen Saal anzusehen, sondern auch schöne Situationen zu beobachten… wie z.B. die SchülerInnen gegenüberweiter lesen und schauen …

Ur-Skizzen scanne ich manchmal ein und drucke sie auf verschiedenen Papieren aus. So kann ich Variationen von einer Zeichnung machen. Colorieren der Ausdrucke mit Aquarell geht dann. Mit Pitt-Stifft aber – überraschenderweise – nicht. Die Stifte verwischen die Druckerfarbe. Scheint wohl am Lösungsmittel zu liegen, obwohl die Pittstift ja geruchsneutralweiter lesen und schauen …

…kann ich nicht 😉 Auf der Suche nach einem „Zeichen-Prinzip“, an einer durchgängigen Idee für meine Praxis außerhalb (!) des Unterrichts bin ich natürlich an Urbansketching nicht vorbeigekommen. Aber zeichnen im Freien ist nicht so meins… schon unterwegs im Café schwierig… Ich optimiere zurzeit „Zeichnen nach Fotos“. Handyfotos von Objektenweiter lesen und schauen …

Ein Leuchttisch (Leuchtplatte)  zum Durchzeichnen/Durchpausen ist eine tolle Sache. Man kann so ohne Digitaltechnik (Scanner, Kopierer) eine Zeichnung durchzeichnen, dabei verändern, anpassen, kopieren. Vor vielen Jahren im Studium hatte ich mir eines selbst gebaut: Bauhaus, Holzrahmen, Leuchtröhre, matte Glasscheibe usw. Vor kurzem wollte ich das mal „reaktivieren“ und ein neuesweiter lesen und schauen …

Mit dem Calligraphie-Füller gefallen die Linien auch sehr gut – auf dem Zeichenpapier (mittelrauh, 200g) muss man schon mal stärker aufdrücken um eine deckende Spur zu hinterlassen. Die Linie ist dann natürlich aber unterschiedlich breit, was sehr „gefällig“ ist beim Zeichnen. Auch nach dem Colorieren bleiben die Konturen, da sieweiter lesen und schauen …